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Buchreihe Medienstrukturen | Relation-Sonderband

Buchreihe Medienstrukturen

Auf Initiative des Netzwerks Medienstrukturen startet die neue Buchreihe „Medienstrukturen“. Die Reihe, die im Nomos-Verlag erscheint und von Otfried Jarren, Matthias Künzler und Manuel Puppis herausgegeben wird, bietet eine Publikationsplattform für Forschende, welche sich mit Medienstrukturen befassen. Erwünscht sind theoretisch-konzeptionelle wie empirisch-analytische Arbeiten und Beiträge, die sich einer Analyse der Medien auf der Makro- und Meso-Ebene verpflichtet sehen. Dabei wird auch (länder- wie zeit-) vergleichender Forschung ein hoher Stellenwert eingeräumt.

Zum einen werden in der Buchreihe „Medienstrukturen“ Tagungsbände von Workshops und Veranstaltungen des Netzwerks Medienstrukturen publiziert. Zum anderen ist auch die Publikation von Monografien und Sammelbänden von hoher Qualität, die sich der Medienstrukturforschung zuordnen lassen,geplant. Hierzu zählen auch Qualifikationsarbeiten wie Dissertationen oder Habilitationen. Wir freuen uns, wenn Sie die Reihe bei der Planung von Monografien und Sammelbänden bedenken. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Reihenherausgeber unter kontakt@medienstrukturen.net.

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Band 1: Medienwandel oder Medienkrise?

Buchreihe Medienstrukturen - Band 1Die Medienbranche wird gegenwärtig durch massive Veränderungen erschüttert: Digitalisierung, Konvergenz, „Neue Medien“ und Wirtschaftskrise werfen die Fragen auf, wie sich publizistische Medienangebote von gesellschaftlicher Relevanz noch finanzieren lassen und welche Folgen diese Veränderungen für den Journalismus haben. Zusätzlich wandelt sich auch die Medienpolitik: Neben einem Trend hin zu neuen Formen der Regulierung (Governance) gewinnt auch die europäische Ebene zunehmend an Bedeutung.

Diesen Problemstellungen widmet sich der vorliegende Band, der die Ergebnisse des ersten Workshops des Netzwerks Medienstrukturen präsentiert. Zielsetzung ist es, Veränderungen von Medienstrukturen sowie Gründe und Folgen dieser Veränderungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu diskutieren und zu analysieren. Dabei stehen folgende Bereiche im Fokus: „Krise des Journalismus?“, „Folgen verschiedener Formen der Medienfinanzierung“ und „Medienregulierung – zunehmend europäisch?“.

Jarren, Otfried/Künzler, Matthias/Puppis, Manuel (Hrsg.) (2012): Medienwandel oder Medienkrise? Folgen für Medienstrukturen und ihre Erforschung. Baden-Baden: Nomos. ISBN 978-3-8329-6664-5

Inhaltsverzeichnis Band 1
Flyer Band 1
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Band 2: Medien als Institutionen und Organisationen

Buchreihe Medienstrukturen - Band 2Medien sind zentrale Institutionen moderner Gesellschaften. Gleichzeitig sind sie als Organisationen in vielfältige institutionelle Umwelten eingebettet. Entsprechend haben institutionalistische Ansätze in der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an Stellenwert gewonnen.

Der vorliegende Band diskutiert ausgehend von Ulrich Saxers wegweisender Definition von Medien als „komplexe institutionalisierte Systeme um organisierte Kommunikationskanäle von spezifischem Leistungsvermögen“ den Beitrag und die Grenzen des Institutionalismus für die Analyse öffentlicher Kommunikation. Gleichzeitig wird der Stellenwert von Institutionenforschung in der deutschsprachigen Publizistik- und Kommunikationswissenschaft reflektiert.

Der Sammelband präsentiert die Ergebnisse eines Symposiums, das 2011 aus Anlass des 80. Geburtstages Ulrich Saxers an der Universität Zürich veranstaltet wurde und ist dem kürzlich verstorbenen Ulrich Saxer gewidmet.

Künzler, Matthias/Oehmer, Franziska/Puppis, Manuel/Wassmer, Christian (Hrsg.) (2013): Medien als Institutionen und Organisationen. Institutionalistische Ansätze in der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Baden-Baden: Nomos. ISBN 978-3-8329-7163-2
Inhaltsverzeichnis Band 2
Flyer Band 2
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Band 3: Journalistische Produktion unter neoliberalen Bedingungen

Buchreihe Medienstrukturen - Band 3Die sogenannte „Medienkrise“ ab 2008 macht deutlich, dass die Kopplung des professionellen Journalismus an kommerzielle Medienunternehmen zusehends aufbricht.

Der Autor identifiziert das grundlegende Problem des Journalismus aus konflikttheoretischer Perspektive nicht im Aufkommen des Internets, sondern in der neoliberalen Markt- und Profitlogik, die ab den 1990er Jahren auch im Medienbereich zur handlungsleitenden Maxime wird. Die empirische Analyse widmet sich den journalistischen Produktionsbedingungen in 16 Printmedienorganisationen mit unterschiedlichen Eigentumsverhältnissen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Arbeit schließt mit einer Diskussion von Alternativen zum Status quo.

Zwicky, Pascal (2012): Journalistische Produktion unter neoliberalen Bedingungen. Eine konflikttheoretische Analyse von Tageszeitungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Baden-Baden: Nomos. ISBN 978-3-8329-7335-3

Inhaltsverzeichnis Band 3
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Band 4: Langfristiger Wandel von Medienstrukturen

Buchreihe Medienstrukturen - Band 4Der Sammelband enthält ausgewählte Beiträge zu langfristigen Veränderungen von Medienstrukturen und deren Einfluss auf Verhaltensänderungen von Medienanbietern und Rezipienten sowie Veränderungen der Medieninhalte. Die 19 Autoren analysieren den Medienwandel auf Makro-, Meso- und Mikroebene (Ökonomisierung, Publikumsfragmentierung, Boulevardisierung, Visualisierung etc.) auf der Basis kommunikationswissenschaftlicher, ökonomischer politikwissenschaftlicher und soziologischer Theorienansätze und mit unterschiedlichen qualitativen und quantitativen empirischen Methoden.

Im Abschnitt „Dynamiken und Determinanten des Medienwandels“ werden Basistheorien zum Medienwandel diskutiert. Die Beiträge im Abschnitt „Wandel von Medienangebot und Mediennachfrage“ demonstrieren unterschiedliche Methodiken bei der empirischen Analyse langfristiger Veränderungen. Der Abschnitt „Medienregulierung und Medienwandel“ enthält international vergleichende Beiträge zu aktuellen Veränderungen des Regulierungsrahmens.

Seufert, Wolfgang/Sattelberger, Felix (2013): Langfristiger Wandel von Medienstrukturen. Theorie, Methoden, Befunde. Baden-Baden: Nomos. ISBN 978-3-8487-0761-4

Inhaltsverzeichnis Band 4
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Band 5: Soziale Ordnung durch Kommunikation?

Buchreihe Medienstrukturen - Band 5„Wie ist soziale Ordnung möglich?“ ist die zentrale Frage der Sozialwissenschaften. Die Publizistik- und Kommunikationswissenschaft wendet sich dieser Frage mit Bezug auf Kommunikation und Medien zu: Welche Bedeutung besitzen Kommunikationsstrukturen für soziale Ordnung? Welche Rolle spielen dabei Organisationen? Und inwiefern wird Ordnung durch Kommunikation vermittelt und reproduziert?

Der Band „Soziale Ordnung durch Kommunikation?“ beleuchtet die Bedeutung von Strukturen, Organisationen und Vermittlung für die gesellschaftliche Strukturierung aus verschiedenen Perspektiven. Dabei wird das Wechselspiel von Handeln und Struktur betont: Soziale Ordnung bildet einerseits die Basis, auf der Kommunikation überhaupt erst möglich und sinnvoll wird. Strukturen wie Eigentums- und Organisationsformen von Medien prägen die Medienperformanz maßgeblich. Andererseits wird soziale Ordnung durch ihre Vermittlung auch immer wieder reproduziert und verändert.

Der Sammelband präsentiert die Ergebnisse eines Kolloquiums, das 2013 aus Anlass des 60. Geburtstages von Otfried Jarren an der Universität Zürich veranstaltet wurde.

Altmeppen, Klaus-Dieter/Donges, Patrick/Künzler, Matthias/Puppis, Manuel/Röttger, Ulrike/Wessler, Hartmut (2015): Soziale Ordnung durch Kommunikation? Baden-Baden: Nomos. ISBN 978-3-8487-0514-6

Inhaltsverzeichnis Band 5
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Band 6: Wissenschaftliche und praktische Medienpolitik als politische Daueraufgabe: umstrittene Reaktion auf die Ausdünnung des Bannwaldes der Demokratie in der Schweiz.

Band 6Das Buch präsentiert medienpolitisch aktuelle Forschungsergebnisse, die im Auftrag des Bundesamtes für Kommunikation BAKOM durchgeführt wurden. Zusätzlich wird dargestellt, wie diese Ergebnisse von Behörden und journalistischer Praxis aufgenommen und verarbeitet werden. Ferner wird die Transferleistung der publizistikwissenschaftlichen Auftragsforschung kritisch reflektiert.

Leonarz, Martina (2015): Wissenschaftliche und praktische Medienpolitik als politische Daueraufgabe: umstrittene Reaktion auf die Ausdünnung des Bannwaldes der Demokratie in der Schweiz. Baden-Baden: Nomos. ISBN 978-3-8487-1035-5

Inhaltsverzeichnis Band 6
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Band 7: Jugendmedienschutz im Internet.

Band 7Mit neuen Kommunikationsinfrastrukturen sind viele Vorteile, jedoch auch neue Regulierungsprobleme verbunden. Anhand der Regelung des Jugendmedienschutzes im Internet wird analysiert, welcher Stellenwert der Regelungsressource Wissen in Governance-Regimes zukommt.

Governance kann dabei als funktionale Antwort auf die Herausforderungen in der Regelung des Jugendmedienschutzes im Internet verstanden werden. Gleichzeitig kommt der Generierung und Vermittlung der Regelungsressource Wissen in heterarchischen Governance-Regimes ein zentraler Stellenwert zu.

Anhand einer Diskursanalyse wird die Karriere von Wissen zur Legitimierung von Regelungszielen sowie der Governance-Grad der Diskurse in Deutschland und der Schweiz quantitativ sowie qualitativ vergleichend analysiert.

Wassmer, Christian (2015): Jugendmedienschutz in Europa. Eine komparative Analyse zur Ressource Wissen in Governance-Regimes. Baden-Baden: Nomos. ISBN 978-3-8487-1271-7 

Inhaltsverzeichnis Band 7
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Band 8: Medienregulierung in Europa

Medienstrukturen - Band 8Angesichts des Übergangs zur digitalen Produktion, Nutzung und internetbasierten Distribution stehen medienpolitische Akteure vor der Aufgabe, etablierte Regulierungsmodelle an die veränderten Bedingungen anzupassen. Zudem sind die EU-Mitgliedstaaten bei ihren Entscheidungen gezwungen, Vorgaben der EU stärker zu berücksichtigen. Die länderübergreifenden Prozesse wie Digitalisierung und Europäisierung führen zu Veränderungen nationaler Medienregulierungsregime.

Vor diesem Hintergrund offenbart die Studie, mit welchen Maßnahmen die EU-Mitgliedstaaten auf ihre publizistischen Medien einwirken. Neben anderen zeigen die Ergebnisse, dass sich die europäischen Staaten in der Art und Weise unterscheiden, wie sie die EU-Vorgaben umsetzen, wie sie Online-Medien regulieren, und welche Rolle sie zivilgesellschaftlichen und wirtschaftlichen Akteuren bei der Umsetzung von Regulierungszielen zubilligen.

Die unterschiedlichen Verständnisse und Prägungen zeigen sich in den vier Typen europäischer Medienregulierungsstile: dem minimalistisch-liberalen, Light Touch, interventionistischen und klientelistischen Medienregulierungsmodell.

Arnold, Dirk (2014): Medienregulierung in Europa. Vergleich der Medienregulierungsinstrumente und -formen der EU-Mitgliedstaaten vor dem Hintergrund technischer Konvergenz und Europäisierung. Baden-Baden: Nomos. ISBN 978-3-8487-1554-1

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Band 9: Medien als Akteure in der politischen Transition. Bolivien im Autonomiekonflikt

Band 9Insbesondere in Zeiten hoher Instabilität beziehen mediale Akteure Stellung, um auf den politischen Wandel Einfluss auszuüben. Mithilfe der Feldtheorie und dem Konzept hybrider Medienregime werden die dynamischen Beziehungen zwischen politischem und journalistischem Feld im Verlauf politischer Transition untersucht.

Als Fallstudie dient Bolivien, das sich seit dem Jahr 2000 in einer neuen Transitionsphase befindet. Der Erfolg verschiedenster sozialer Bewegungen führt zu einer Rekonfiguration des politischen Feldes, wohingegen die Machtverhältnisse im journalistischen Feld vorerst konstant bleiben. Aufgrund der ungleichzeitigen Entwicklung beider Felder entstehen Spannungen zwischen Politik und Medien. Anhand der Debatte über die Dezentralisierung wird gezeigt, inwiefern und warum politische Positionen im journalistischen Feld vertreten werden.

Die Studie stellt ein Analyseverfahren bereit, das sowohl für die Medientransitionsforschung als auch für den Vergleich von Medienstrukturen anschlussfähig ist.

Hetzer, Andreas (2015): Medien als Akteure in der politischen Transition. Bolivien im Autonomiekonflikt. Baden-Baden: Nomos. ISBN 978-3-8487-2417-8
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Band 10: Journalismus jenseits von Markt und Staat. Institutionentheoretische Ansätze und Konzepte in der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Festschrift für Marie Luise Kiefer

Band 10Über den Journalismus und seine Perspektiven wird seit geraumer Zeit auch wissenschaftlich debattiert. Marie Luise Kiefer kommt das Verdienst zu, diese Diskussion früh und wissenschaftlich gehaltvoll angegangen zu haben. Die Reflexion über die von ihr diesbezüglich vorgelegten Arbeiten ist Ziel dieser Publikation.

Wechselbeziehungen zwischen Medien, Journalismus, Öffentlichkeit und Demokratie werden von den Beiträgerinnen und Beiträgern mit Hilfe institutionentheoretischer Ansätze, die in den Sozialwissenschaften zunehmend an Bedeutung gewinnen, bearbeitet. Aus wissenschaftstheoretischer Perspektive ist eine solche Herangehensweise an Medien und Journalismus eine Rückbesinnung auf die Wurzeln der Kommunikationswissenschaft.

Behandlung finden neben Fragen der institutionentheoretischen Verortung von Medien, Journalismus und Öffentlichkeit auch solche nach der Entstehung und dem Wandel dieser, aber auch nach dem Verhältnis von Institution und Organisation. Daran schließen Essays zur zentralen Frage: „Wie argumentiert, konstituiert und sichert man autonome Institutionen in einer Gesellschaft?“

Mit Beiträgen von:
Klaus-Dieter Altmeppen, Philip Baugut, Klaus Beck, Patrick Donges, Otfried Jarren, Matthias Künzler, Christoph Neuberger, Franziska Oehmer, Birger P. Priddat, Manuel Puppis, Swaran Sandhu, Uwe Schimank, Regina Schnellmann, Wolfgang Schulz, Wolfgang Seufert, Christian Steininger, Vinzenz Wyss

Jarren, Otfried/ Steininger, Christian (2016): Journalismus jenseits von Markt und Staat. Institutionentheoretische Ansätze und Konzepte in der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Festschrift für Marie Luise Kiefer. Baden-Baden: Nomos. ISBN 978-3-8487-2758-2
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Relation-Sonderband: „Media Structures and Media Performance“

RelationOhne den Blick auf Medienstrukturen lässt sich Medienperformanz nicht erklären. Die Erforschung von Mediensystemen, -institutionen und -organisationen hat in den letzten Jahren einen merklichen Aufschwung genommen. Der vorliegende Band versammelt Beiträge, die sich mit Medienstrukturen und ihrem Wandel, dem Einfluss von Strukturen auf Organisationen und Inhalte sowie mit dem Stand des Forschungsfeldes befassen.

Auf Initiative des Netzwerks Medienstrukturen ist Anfang 2013 innerhalb der Reihe „Relation: Beiträge zur vergleichenden Medien- und Kommunikationsforschung“ der Österreichischen Akademie der Wissenschaften der Band „Media Structures and Media Performance / Medienstrukturen und Medienperformanz“ erschienen.

Puppis, Manuel/Künzler, Matthias/Jarren, Otfried (Hrsg.) (2013): Media Structures and Media Performance / Medienstrukturen und Medienperformanz. Wien: ÖAW (Relation N.F., Bd. 4). ISBN 978-3-7001-7363-2

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